Arbeitsbühnenlexikon

Arbeitsbühnen
...sind mobile Plattformen, mit denen Personen sicher, schnell, flexibel und kostengünstig an Arbeitsorten in die Höhe gelangen.
Arbeitshöhe
...ist die max. Höhe, die mit einer Arbeitsbühne einschl. Handbereich des Arbeitspersonals erreicht werden kann. Die Arbeitshöhe liegt ca. 2 m über der Plattformhöhe.
Ausschiebbare Plattform / Plattformverlängerung
...kann horizontal in eine Richtung ausgeschoben werden. Sie vergrößert die zur Verfügung stehende Arbeitsfläche (speziell bei Scherenarbeitsbühnen) und erlaubt ein Überfahren von Hindernissen.
Differenzialsperre
...ist nach Bedarf zuschaltbar. Sie verhindert das Durchdrehen einzelner Räder auf rutschigem Untergrund und sorgt für Vortrieb auch in schwierigem Gelände.
Drehbarer Arbeitskorb
...bietet die Möglichkeit den Korb in eine optimale Arbeitsposition zu drehen.
Kipp- Neigungsalarm
...unterbricht vereinzelteine weitere Anhebung der Arbeitsplattform oder warnt nur bei Neigungsüberschreitung. Im 2. Fall wäre ein Umkippen der Maschine möglich, wenn der Bediener trotz Neigungsalarm weiter die Plattform anhebt.
Korbarm (Rüssel)
...ist ein am Ende des Teleskop- oder Gelenkauslegers montierter separat zu steuernder Arm. Er sorgt für größere Beweglichkeit an schwer zugänglichen Stellen, z.B. zum Überbrücken von Hindernissen, zwischen Ästen, Trägern, Rohren, Leitungen, usw.
Korbnutzlast
...bezieht sich auf die max. Zuladung im Arbeitskorb. Die Tragkraft bzw. Tragfähigkeit gibt die vom Hersteller angegebene maximal zulässige Belastung an. Beispiel: 230 kg Traglast. Die Gesamtlast von 230 kg darf nicht überschritten werden. Dabei ist das Personengewicht, das Werkzeug und das Material, welches mitgenommen wird zu berücksichtigen.
Last-Moment-Begrenzung (LMB)
...schränkt die seitliche Reichweite in Abhängigkeit von der Korblast und der Neigung des Teleskoparms ein.
Markierungsfreie Bereifung
...setzt man bei empfindlichen Hallenböden ein. Diese hellen Reifen hinterlassen keine sichtbaren Streifen.
Pendelachse
...ist eine bewegliche Achse, die sich beim Fahren (im abgesenkten Zustand) den Unebenheiten des Geländes anpasst. Wird der Arbeitskorb angehoben, sperrt die Pendelachse und sorgt für einen sicheren Stand der Arbeitsbühne und den Bodenkontakt aller vier Räder. Achtung! Wird bei unebenem Boden mit angehobenen Arbeitskorb verfahren, dann kann es passieren, dass Sie auf 3 Räder weiterfahren. Ein freies Pendeln der Achse ist nur im abgesenkten Zustand möglich. Meist nur in der 6 Uhr (Transportstellung) Position.
Proportional-Steuerung
...erlaubt eine sehr feinfühlige und stufenlose Bewegung der angesteuerten Funktion.
Seitliche Reichweite
...wird von der Mitte des Drehtisches bis Aussenkante Arbeitskorb zzgl. Handbereich (Standardmaß 50-60 cm)des Arbeitspersonals gemessen.
Steigfähigkeit
...gibt die max. Steigung in Prozent an, die von der Maschine bergauf bewältigt wird. 100% Steigung entsprechen 45°.
Stützennivellierung
...dient zur Ausrichtung der Maschine in die waagrechte Lage. Bei automatischer Nivellierung genügt ein Tastendruck. Somit ist bei schrägem Untergrund ein sicheres Arbeiten möglich.
Überhang
Bei engen Platzverhältnissen, z.B. in Hallen, ist es wichtig, dass der Überhang beim Drehen der Maschine berücksichtigt wird. Geräte ohne Überhang drehen innerhalb der Fahrzeugbreite.
Variable Abstützung
Bei Arbeitsbühnen mit variabler Abstützung kann aus Platzgründen die Abstützbreite einseitig oder auch beidseitig verringert werden. Auf der schmalen Abstützseite ist die Ausladung des Teleskops durch eine Last-Moment-Begrenzung geringer. Bei einseitiger schmaler Abstützung kann jedoch auf der Gegenseite mit voller Abstützbreite in der Regel die volle max. Ausladung erreicht werden.
Weißbereifung
...setzt man bei empfindlichen Hallenböden ein. Diese hellen Reifen hinterlassen keine sichtbaren Streifen.